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Fehler im ECommerce die Sales kosten

Umsatzblocker: Die 8 häufigsten E-Commerce Fehler

Webseiten-Besucher in Käufer umzuwandeln, ist eine der wichtigsten Herausforderungen im E-Commerce. Vermeiden Sie die acht folgenden Fehler, werden Sie nicht nur Ihre Conversion-Rate erhöhen und somit einen direkten Umsatzanstieg verzeichnen, sondern auch die Zufriedenheit Ihrer Kunden verbessern.

Fehler im ECommerce

1. Spärliche Produktinformationen
Online-Nutzer recherchieren heutzutage so intensiv wie noch nie nach Produkten, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Beschreiben Sie daher Ihr Produkt oder Sortiment möglichst ausführlich mit informativen und nützlichen Details. Integrieren Sie gegebenenfalls zusätzliche Fragen mit Antworten, die Kunden zum Produkt oder zur Handhabung interessieren könnten. Eine umfassende und aussagekräftige Produktbeschreibung erhöht nicht nur die Kaufentscheidung maßgeblich, sondern wirkt sich auch positiv auf die Suchmaschinen aus.

2. Wenige Produktbilder mit schlechter Qualität
Eine professionelle visuelle Produktpräsentation spielt eine wesentliche Rolle bei der Kaufentscheidung. Zeigen Sie Ihr Produkt aus verschiedenen Perspektiven. Verwenden Sie möglichst Bilder, die das Produkt in Benutzung zeigen, um es greifbarer und realer erscheinen zu lassen. Achten Sie darauf, dass die Bilder qualitativ hochwertig sind. Dazu zählen unter anderem naturgetreue Farben, eine angemessene Belichtung und eine hohe Auflösung. Eine Zoom-Funktion zur Detailansicht ist zudem vorteilhaft. Außerdem sollten die Bilder optimal komprimiert sein, damit die Ladezeiten möglichst kurz sind.

3. Komplizierter Checkout-Prozess
Studien über Online-Kaufverhalten zeigen: je weniger Schritte zum Kaufabschluss, desto besser. Die Abfolge im sogenannten Checkout-Prozess, die den Kunden vom Warenkorb über Liefer- und Bezahloptionen führt, sollte einfach, übersichtlich und intuitiv gestaltet sein. Versäumen sie nicht eine Bestätigungsseite mit allen relevanten Angaben, Lieferdatum sowie den Kontaktdaten zum Kundenservice einzufügen.

4. Keine Gast-Bestellung
Lassen Sie Ihren Neukunden die Wahl, ob sie als Gast bestellen möchten oder sich vollständig registrieren möchten. Einen Kunden vor Abschluss einer Bestellung mit einem umfassenden Anmeldeprozess zu belasten, kann zu Abbrüchen und somit zu Umsatzeinbußen führen. Fragen Sie nur die nötigsten Daten ab – Ihr Kunde wird es Ihnen danken.

5. Keine transparenten Lieferkosten
Lassen sie ihre Lieferkosten nicht zur bösen Überraschung für Ihre Kunden werden. Unerwartete Kosten am Ende des Bestellvorgangs sind ein häufiger Grund für Kaufabbrüche. Erklären Sie alle Lieferoptionen und -kosten und zeigen Sie diese frühzeitig an. Bieten Sie idealer Weise verschiedene Möglichkeiten an, damit Ihre Kunden selbst entscheiden können, ob sie eher geringe Kosten oder eine schnelle Lieferung bevorzugen.

6. Geringe Auswahl an Bezahlmöglichkeiten
Etwa die Hälfte aller Online-Shopper bricht den Einkauf ab, wenn die bevorzugte Bezahlmethode nicht angeboten wird. Daher ist es ratsam, mehrere Optionen zu integrieren. Die Bezahlung per Kreditkarte und der Kauf auf Rechnung sind hierzulande immer noch die beliebtesten Bezahlmethoden für Onlinekäufe, dicht gefolgt von PayPal, Lastschrift und SOFORT Überweisung. Studien belegen steigende Umsätze mit steigender Anzahl von Zahlungsarten. Aber nicht allein die Masse macht’s, sondern der richtige Mix. So sollten die oben genannten Zahlungssysteme schon Standard in Online-Shops sein. Alternative Zahlungsverfahren wie Amazon Payment oder Prepaidkarten etablieren sich zunehmend und können daher zusätzlich in Betracht gezogen werden.

7. Fehlende Such-Funktion
Je länger ein Besucher auf Ihrer Webseite nach Produkten sucht, desto weniger wahrscheinlich ist ein erfolgreicher Kaufabschluss. Erleichtern Sie Ihren Kunden die Produktsuche indem Sie Kategorien, Produktlisten und Filter integrieren. Ein gesondertes Suchfeld spart dem Kunden, der genau weiß, was er will, zusätzlich Zeit. Achten Sie hierbei darauf, dass die Volltextsuche in Ihrem Shop aktiviert ist, damit möglichst viele Suchwörter abgefragt werden können.

8. Mangelnder Kundenservice
Bieten Sie Ihren Kunden möglichst mehrere Support-Möglichkeiten an. Eine Auswahl zwischen telefonischer Beratung, E-Mail und Sofortkontakt über Live-Chat beispielsweise, steigert den Zugang zu Ihrer Marke sowie das Vertrauen des Kunden. Dazu zählen auch schnelle, freundliche sowie kompetente Antworten. Ein guter, seriöser Kundenservice wirkt sich nicht nur positiv auf die Kaufabschlüsse aus, sondern trägt auch zur langfristigen Kundenbindung bei.